Spät, aber doch bringen nun auch wir eine Review zum neuen EDM-Film auf Netflix mit dem Titel „XOXO“. Den Soundtrack dazu haben wir euch schon vor einige Zeit präsentiert, jetzt wollen wir auch unsere Meinung zum Film kundtun. Die Idee ist ja grundsätzlich ganz nett, aber an der Umsetzung hat es deutlich gehapert. Wer „We Are Your Friends“ mit Zac Efron gehasst hat, sollte sich „XOXO“ gar nicht erst ansehen. Das Netflix – Original wirkt irgendwie etwas seicht. Achtung, wer „XOXO“ noch nicht gesehen hat und sich den Film noch ansehen möchte, sollte hier nicht weiterlesen.

Auf Seite 1 haben wir die Handlung des Films zusammengefasst und auf Seite 2 gibt’s dann unsere Meinung dazu. Dieses Mal haben wir wirklich kein Blatt vor den Mund genommen, denn „XOXO“ hätte sich Netflix wirklich sparen können. Wer den EDM-Film noch nicht gesehen hat und noch sehen will, sollte sich den Beitrag nicht durchlesen – Achtung: Spoiler Gefahr! Wir haben euch gewarnt! 😉

Die Handlung

Kurz gesagt geht es um verschieden Charaktere, die auf dem Weg zum Musikfestival „XOXO“ sind und deren Wege sich im Laufe des Films kreuzen.

Im Zentrum steht vor allem Ethan Shaw, der ein YouTube-Star ist. Sein Freund und Manager Tariq hat ihm einen Auftritt auf dem größten, amerikanischen EDM-Festival ergattern konnte. Das Musikspektakel trägt den Namen „XOXO“ und am Ende kann man gar nicht mehr hören, wie toll es nicht sei.

Sein Weg zum Festival ist kein leichter. Zuerst muss er mit zahlreichen Festivalbesuchern den Bus nehmen, der dann auch noch eine Panne hat, und dann steht er auch nicht einmal auf der Gästeliste.

Da kommen Shannie und Ray ins Spiel. Die beiden sind ein Paar, das Ethan während der Busfahrt zu XOXO trifft. Ray überlässt Ethan großzügig seine Eintrittskarte, damit dieser sein Set nicht verpasst. Schließlich ist das Paar eigentlich nur wegen Ethan auf das Festival gefahren. XOXO ist jedoch ausverkauft, bevor Ray sich wieder ein Ticket besorgen kann und so muss er mit seiner enttäuschten Freundin draußen bleiben. Letztendlich schaffen es die beiden jedoch über die Kanalisation doch noch aufs Festivalgelände. Auf dem Weg dorthin (also noch im Kanal) haben die beiden eine kleine Auseinandersetzung, weil Shannie ohne Ray nach New York ziehen wird.

Die junge Krystal besucht mit ihren Freundinnen das Event, wo sie ihre Bekanntschaft Jordan und die große Liebe sucht. Dieser entpuppt sich jedoch als eine totaler Flop.

Ethan schafft es beinahe nicht in den Artistbereich und somit auch nicht zu seinem Gig. Zum Glück trifft er dann doch den Manager eines übertrieben überheblichen Künstlers DJ Avilo, der ihn Backstage mitnimmt. Zuerst wirkt es noch als hätte er den Jackpot geknackt und eine besonders tolle Bekanntschaft gemacht, doch der Manager und sein DJ haben nichts Gutes im Sinne – ihnen geht es nur ums Geld.

Tariq wurde von einer jungen Frau geküsst, die ihn damit Drogen verabreichte und bleibt deshalb verschwunden. Ethan verpasst zuerst schon fast sein Set und verpatzt es dann wegen technischer Probleme. Star-DJ Avilo will trotzdem einen Deal mit Ethan eingehen, um das junge Talent zu fördern – zumindest sagt er das. Rechtzeitig warnt ihn aber noch der Veranstalter der Busfahrt gemeinsam mit seinem Manager und Freund. Dann klaut er das Set des Stardeejays und dieses Mal läuft alles perfekt.

Am Schluss trifft er auch noch Krystal, das Mädchen seiner Träume. Happy End.

Auf Seite 2 folgt nun das eigentliche Review. Hier könnt ihr euch noch den Trailer zum Film ansehen.