Welch ein Schock! Hacker haben die Daten von rund 64.000 Tomorrowland 2014 Besuchern gestohlen. Eine E-Mail an die betroffenen Personen wurde laut niederländischer Medien bereits verschickt. Wer 2014 auf DEM Festival in Belgien dabei war, sollte besser trotzdem einmal seine Passwörter ändern und die Kreditkartenabrechnung im Auge behalten – sicher ist sicher!

Das Tomorrowland Festival ist eines der beliebtesten EDM-Events der Welt und wird jedes Jahr aufs Neue auch von zahlreichen Fans aus Deutschland besucht. Nun wurden viele ehemalige Festivalbesucher von Paylogic kontaktiert. Die Firma, die verschiedene Ticketverkäufe online abwickelt, hatte eine ungewöhnliche Aktivität festgestellt. Nach einer genaueren Analyse hat sich herausgestellt, dass es dabei um ältere Bestände an Daten der Tomorrowland 2014 Besucher geht. Diese wurden sofort offline geholt. Paylogic beteuert den Vorfall.

Bei diesem digitalen Einbruch wurden laut niederländischen Medien die Daten von zahlreichen Besuchers des Tomorrowlands 2014 gestohlen. Laut Debby Wilmsen, Mitglied im Team des Veranstalters, handelt es sich nicht direkt um sensible Daten. Es wurden angeblich nur die Namen, E-Mailadressen, das Geschlecht, das Alter und die Postleitzahl gestohlen. Wichtige Daten wie beispielsweise Passwörter und Zahlungsdaten waren laut ihrer Aussage nicht dabei. Die gestohlenen Daten könnten jedoch auch ausreichen, um die Identität einer Person zu stehlen.

Der Tomorrowland-Veranstalter soll auch die Behörden über den Vorfall informiert haben und Paylogic gebeten haben, eine Überarbeitung der Prozesse vorzunehmen, um einen weitern Vorfall von Datendiebstahl zu vermeiden.

In Zukunft solltet ihr also vorsichtig sein, wenn es um E-Mails für Ticketvorverkäufe und Promotions geht, die nicht von offiziellen Veranstaltern oder deren Partnerunternehmen kommen. Aktuell ist sowohl Tomorrowland also auch Paylogic zwar noch kein Missbrauch bekannt, trotzdem rufen sie dazu auf, vorsichtiger zu sein.

Wart ihr am Tomorrowland 2014? Dann checkt eure E-Mailpostfächer und gegebenfalls noch eure Spamordner. Wenn ihr betroffen seid, empfehlen wir euch extrem wachsam und misstrauisch zu sein, was zukünftige Festivalsemails angeht und trotzdem eure Kreditkartenabrechnungen doppelt so gut zu kontrollieren. Man weiß schließlich nie und „better safe, than sorry!“